
Unsere Eigentümerfamilien
Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen führen das unternehmerische Erbe, welches Ihnen von ihren Vätern übergeben wurde, nachhaltig fort. Sie denken in Generationen und handeln auf Basis gemeinsamer Werte, um die Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln – sowohl in der Bank, als auch im Weingut, sowie der Forst- und Landwirtschaft. Damit schaffen sie langfristige Sicherheit für die Nachkommen der Eigentümerfamilien sowie für Kundinnen und Kunden.

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Tradition, Werte und Nachhaltigkeit - Die Fürstlich Castell’schen Betriebe4:37
In der 1.000-jährigen Geschichte ging es den Eigentümerfamilien immer auch darum, den Blick nach vorne zu richten. Dies verstehen sie unter nachhaltigem Wirtschaften. Eine Chance, notwendige Veränderungen voranzutreiben und die Fürstlich Castell‘schen Betriebe für die Zukunft sicher aufzustellen.
Die Fürstlich Castell'schen Betriebe
Seit 26 Generationen sind die Orte Castell und Rüdenhausen die Heimat der Fürstenfamilien. Hier im Steigerwald liegt der Ursprung der Fürstlich Castell’schen Bank und der von den Familien betriebenen Forst- und Landwirtschaft sowie des Weinguts.

Fürstlich Castell'sche Domäne
Seit bald 800 Jahren widmen sich die Fürstenfamilien in Castell dem Wein. 1659 wurden hier Deutschlands erste Silvaner-Reben gepflanzt. Bis heute steht die Rebsorte im Mittelpunkt des Weingutes, das nach den strengen VDP-Richtlinien arbeitet und zu den Pionieren der ersten Klassifizierung in Franken zählt.
Wertvolle Böden und Reben
Das größte Potenzial des Weinguts liegt in sieben VDP-klassifizierten Einzellagen mit wertvollen Böden, davon fünf Monopollagen, die teils über 750 Jahre alt sind. Um sie gesund an kommende Generationen zu übergeben, wird konsequent naturnah und mit Respekt für die Schöpfung gearbeitet.
Von Wald und Mineralität geprägt
Das Klima in Castell ist ideal für den Weinbau, wobei der Wald für Frische im Sommer und Schutz im Winter sorgt. So entstehen mineralische Weißweine und strukturierte Rotweine mit klarer Stilistik, geprägt vom Gipskeuper. Casteller Weine reifen in regionalen Eichenfässern und überzeugen durch Langlebigkeit.
Wissenswertes in Zahlen
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Langfristiger Weinbau auf 70 Hektar
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Weinbautradition seit 800 Jahren
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7 Lagen
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Bis zu 50 Jahre alte Reben
Fürstlich Castell'scher Forst
Der Waldbesitz der Fürstenhäuser umfasst 4.600 Hektar in Steigerwald, Thüringer Wald und Fränkischer Platte. Der Forst wird als Ökosystem verstanden: Er liefert nicht nur Holz, sondern auch Sauerstoff, bindet CO₂, reinigt Regenwasser und bietet verschiedenen Lebenswesen einen Lebensraum und den Menschen gesunde Erholung.
Biodiversität fördern
Die fränkischen Waldflächen sind sehr vielfältig, mit über zwanzig Baumarten auf unterschiedlichen Böden. Zur aktiven Förderung der Biodiversität lässt die Casteller Forstverwaltung gezielt Biotopbäume und Totholz stehen.
Dauerwald als Stabilisator
Die Fürstenfamilien bewirtschaften den Wald als Dauerwald mit Bäumen verschiedener Arten und Altersstufen. Das erhöht die Stabilität und verringert Risiken durch den Klimawandel, von dem der Wald besonders hart betroffen ist. Die Casteller Forstverwaltung setzt deshalb auf eine Naturverjüngung der heimischen Baumarten und ergänzt diese mit klimatoleranteren neuen Arten. Denn der Wald, das ist den Fürsten wichtig, soll auch den nachfolgenden Generationen ein stabiles Einkommen sichern. Nachhaltige Forstwirtschaft auf 4.600 Hektar.
Wissenswertes in Zahlen
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Nachhaltige Forstwirtschaft auf 4.600 Hektar
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Naturräume Steigerwald, Thüringer Wald und Fränkische Platte
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20 unterschiedliche Baumarten
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45 % Nadelbäume, 55 % Laubbäume
Fürstlich Castell'sche Meierei
Die Fürstlich Castell’sche Meierei bewirtschaftet 400 Hektar landwirtschaftliche Fläche nahe der Ortschaften Castell und Rüdenhausen. Die Wirtschaftsweise des Betriebes lässt sich am besten mit den Ansätzen der „Regenerativen Landwirtschaft“ beschreiben.
Regenerative Landwirtschaft
Das Ziel ist der Aufbau eines regenerationsfähigen Bodens mit hohem Speichervermögen für Wasser und CO2 sowie einer ausgewogenen Nährstoffverteilung. Das schafft die Voraussetzung für das Wachsen gesunder, kräftiger und resilienter Feldfrüchte wie Mais, Sonnenblumen, Erbsen, Raps, Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen, Buchweizen und Zuckerrüben.
Vielfältiger Lebensraum
Ein Teil der Ackerflächen wird regelmäßig stillgelegt: Als Blühflächen fördern diese die Biodiversität – als vielfältiger Lebensraum für Bienen und andere Insekten.
Wissenswertes in Zahlen
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Regenerative Landwirtschaft auf 400 Hektar
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Förderung der Biodiversität durch Blühflächen
















